Ring

Der Ring ist ein "schmucker" Klassiker

Ein Ring ist angenehm zu tragen - sowohl an der Hand als auch am Fuß

Der Ring ist die wohl am weitesten verbreitete Art von Schmuck. Meistens wird er an der Hand getragen. Wie der Name bereits sagt, ist es der Ringfinger, der bevorzugt mit einem Ring geschmückt wird, aber selbstverständlich kommen auch alle anderen Finger für das Tragen eines Ringes in Frage. Ebenso sind Ringe erhältlich, die auf einen Zeh gesteckt werden können. Letztgenannte Variante sieht man fast ausschließlich bei Damen, die in der warmen Jahreszeit gerne offene Schuhe tragen und so ihren Fußschmuck präsentieren. Abgesehen von ihrer symbolischen Bedeutung, haben Ringe ihre starke Verbreitung dem hohen Tragekomfort zu verdanken. Der Träger bemerkt den Ring an seinem Finger so gut wie gar nicht. Zudem ist ein Ring charmant unaufdringlich und kann deshalb rund um die Uhr getragen werden. Auf Exemplare mit "dickem Klunker“ trifft diese Aussage natürlich nicht zu.

Ein Ring ziert seit Tausenden von Jahren Menschenhände

Ein Ring hat schon vor 21.000 Jahren die Finger der Menschen geschmückt. Wurden die Ringe damals aus "primitiven“ Materialien wie Knochen, Stein und Holz hergestellt, haben sich im Laufe der Zeit Metalle zur Herstellung von Ringen in den Vordergrund gespielt. Neben Edelmetallen wie Silber und Gold sind auch häufig Ringe aus Edelstahl vorzufinden. Ringe aus Silber, Gold und ähnlich hochwertigen Materialien sind resistent gegen Verfärbungen und können theoretisch ein Leben lang getragen werden. Ringe, die nicht aus Edelmetallen geschmiedet wurden, weisen hingegen nach mehrmonatigem Tragen einen Rotstich auf. Dann ist eine Reinigung fällig, die allerdings auch von einem Laien vorgenommen werden kann. Benötigte Reinigungsmittel lassen sich mit Hausmitteln selber herstellen oder sind in jedem gut sortierten Schmuckgeschäft erhältlich.

Mit einem Ring wird die ewige Liebe versprochen

Eine besondere Bedeutung kommt dem Ring als Sinnbild der Treue zu. Ein Ring hat weder Anfang noch Ende, verkörpert also die Unendlichkeit, die auch eine Ehe im Idealfall währen soll. Bereits in der Antike symbolisierten Eheringe die ewige Liebe. Bestandteil des christlichen Trau-Ritus wurden sie allerdings erst im 13. Jahrhundert. Während das Eheversprechen ausgesprochen wird, steckt man dem Partner einen Ring an den Finger. In Deutschland und wenigen anderen Ländern befindet sich der Ehering an der rechten Hand, weltweit wird der Ehering allerdings häufiger am linken Ringfinger getragen. Meistens ist der Ring im Design mit dem des Partners identisch - abgesehen von der Größe. Gerne wird auch in die Innenseite der Ringe der Name des Angetrauten und das Ehedatum graviert.

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