Ringgrössen

Die Ringgrößen unterscheiden sich mal mehr, mal weniger

Wie für normierte Größen üblich werden auch die Ringgrößen nicht stufenlos angegeben. Zahlensprünge von einem halben, ganzen oder eineinhalb Millimetern sind möglich. Diese Kategorisierungen können auf das englische bzw. amerikanische Maß zurückgeführt werden. Das englische Maß gibt die Ringgrößen in Großbuchstaben an. Die Innenumfänge von 41,5 bis 70 Millimeter werden in den Buchstaben D bis Z ausgedrückt. Die Umfänge 40 und 40,5 Millimeter sind nicht im englischen Maßsystem enthalten, wohl aber im amerikanischen, das die Ringgrößen in den Zahlen 1 bis 13 angibt. "Zwischengrößen“ werden mit einem nachgestellten Minus kenntlich gemacht. Die Ringgröße 1- steht demnach im amerikanischen System für 40,5 Millimeter Umfang.

Ringgrößen lassen sich auf verschiedene Arten bestimmen

Juweliere und Goldschmiede bedienen sich unterschiedlicher Methoden, um die Ringgrößen zu ermitteln. Besonders exakt ist die Verwendung eines genormten Ringmaßes. Hierbei handelt es sich um Eisenringe in den normierten Ringgrößen, die zu einem Ring gebündelt werden und sich einzeln ausklappen lassen. Passt der Eisenring, sitzt jeder andere Ring in dieser Ringgröße. Ähnlich exakt kann mit einer Schablone gemessen werden, die mit Lochungen in den jeweiligen Ringgrößen versehen ist. Als besonders preiswerte Möglichkeit, die Ringgröße zu bestimmen, werden derartige Schablonen häufig Modekatalogen beigelegt. Des Weiteren können die Maße eines gut sitzenden Rings mit einem Messschieber ermittelt werden. Bei diesem Messvorgang ist allerdings große Sorgfalt angebracht. Schon ein halber Millimeter Messdifferenz kann sich empfindlich auf den Tragekomfort auswirken.

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