Brautschuhe
Brautschuhe sind mit vielen Traditionen verbunden
Welche Brautschuhe für welche Braut?
Bei der Auswahl der Brautschuhe sollten Sie sich nach der Jahreszeit richten und danach, ob Sie bei der Hochzeit gern Strümpfe tragen möchten oder nicht. Im Herbst und Winter sind Sommersandalen und offene Brautschuhe eher unpassend, da Sie wegen der Kälte auf jeden Fall Strümpfe zu den Brautschuhen tragen müssen. Im Sommer dagegen sind Strümpfe zum Hochzeitsoutfit, nicht nur wegen der Sitte des blauen Strumpfbandes, sehr beliebt. Sie können sich also ganz nach Geschmack für ganz oder halb offene sowie geschlossene Brautschuhe entscheiden. Schuhe mit flachen Absätzen sind nicht nur ideal für große Bräute, sondern auch einfach bequemer. Und tanzen möchten Sie ja auch noch. Gut zu wissen: Ballerinas liegen nach wie vor voll im Trend! Natürlich können Sie auch auf sexy Highheels zum Altar schreiten. Besonders schön für eine Sommerhochzeit: Peeptoes im Stil der 50er Jahre und offene Sandalen - dann natürlich ohne Strümpfe.
Brautschuhe mit Pfennigen bezahlen
Schon, wenn die Braut nur erwähnt, dass sie Brautschuhe kaufen geht, wird sie meist direkt darauf angesprochen, ob sie ihre Brautschuhe auch mit "Pfennigen“ beziehungsweise Centstücken bezahlen wird. Lange Zeit war es üblich, dass die Braut Jahre vor der Hochzeit oder teilweise schon in der Kindheit anfing, Pfennigstücke für ihre Brautschuhe zu sammeln. Jeder Pfennig wurde beiseite gelegt und Freunde und Verwandte spendeten ihr Kleingeld. Das Sammeln der Pfennige steht für die Sparsamkeit der Braut. Da Brautschuhe vor dem Zweiten Weltkrieg zwischen zehn und zwanzig Mark kosteten, war es durchaus möglich, diesen Betrag in Pfennigstücken zu bezahlen. Heutzutage, da Brautschuhe das Zehn- bis Zwanzigfache kosten, ist es schwieriger geworden, den Brauch aufrechtzuerhalten. Und auch in den Läden, in denen die Brautschuhe verkauft werden, sind Käufer mit unzähligen Münzen oft nicht gern gesehen. Schließlich hat auch die Einführung des Euros und damit der Cent-Stücke dem Brauch ein wenig von seiner Originalität genommen. Dennoch ist es auch heute noch üblich, dass die Braut mit Hilfe von Freunden und Verwandten das Geld für die Brautschuhe in Münzen zusammen spart. In welcher Form Sie das Geld dafür auch zurückgelegt haben - hochwertige Brautschuhe für den schönsten Tag im Leben erhalten Sie auch bei Heine und müssen sich um diesen Teil des Outfits keine Gedanken mehr machen.
Mehr Bräuche rund um die Brautschuhe
Sind die Brautschuhe gekauft, kommt schon der nächste Brauch ins Spiel: Wenn die Braut am Hochzeitstag einen Glückspfennig im Brautschuh versteckt, soll das garantieren, dass das frisch vermählte Paar nie über Geldsorgen klagen muss. Leider hat dieser Brauch auch Nachteile: Da die Braut die Brautschuhe den ganzen Tag tragen muss, kann der Pfennig (oder der Cent) drücken und Blasen verursachen. Ebenfalls ein beliebter Brauch: Einer der Brautschuhe wird während der Hochzeitsfeier versteigert. Bei diesem Brauch wird der Brautschuh entwendet und schließlich unter den Gästen symbolisch versteigert. Das gebotene Geld wandert in den Brautschuh. Zum Schluss ersteigert der Bräutigam den Brautschuh samt den Erträgen. Das Geld bleibt beim Brautpaar und der Bräutigam gibt den Brautschuh seiner frisch Angetrauten zurück. Und das ist auch gut so: Wenn es ein hochwertiger Brautschuh ist, wie jene, die Sie bei Heine bestellen können, will sie den Brautschuh sicherlich ja auch noch zu anderen festlichen Outfits tragen.



