Schluss mit Stress – Achtsamkeitstraining bei heine

4. März 2019

Interview mit Lena, Personalreferentin bei heine, zum Thema „Achtsamkeitstraining“

Hallo Lena, vielen Dank für deine Bereitschaft, mir ein Interview zum Thema „Achtsamkeitstraining“ zu geben. Bei heine habt ihr das sogenannte SeKA eingeführt. Was versteht man genau darunter?

„Hallo Franzi. Sehr gerne. SeKA steht für „Selbstinstruktives Körper-Achtsamkeitstraining“. Bei diesem Trainingssystem geht darum, Achtsamkeitstechniken für den Alltag zu erlernen, die jederzeit und überall durchführbar sind. Sie ermöglichen es uns, eine kurze Auszeit zu nehmen, um Kraft und Energie zu tanken.“


Wie funktioniert das?

„Achtsame Bewegungsausführungen trainieren die Fähigkeit, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und Verspannungen und Blockaden zu erspüren. Mithilfe verschiedener Übungen werden Körperstrukturen mobilisiert, gekräftigt und gedehnt. Das Training wirkt spürbar entspannend, konzentrationsfördernd und steigert das Wohlbefinden.“


Wie ist das Training aufgebaut?

„Es unterteilt sich in zwölf Programme, die den gesamten Körper betrachten – von Kopf bis Fuß. Die einzelnen Programme wiederum bestehen aus jeweils sechs Übungen, die miteinander kombiniert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Auf diese Weise kann sich jeder sein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen.“

Wie kam es dazu, SeKA bei heine einzuführen?

„Als Professor Fessler vom Karlsruher Entspannungstraining (ket) uns das Training vorstellte, überlegten wir nicht lange. Schließlich haben wir mit ihm und seinem Team bereits zum Thema „Faszientraining“ zusammengearbeitet und gute Erfahrungen gemacht. Für uns stellt das Trainingsprogramm eine nachhaltige Lösung dar, um Stress im Arbeitsalltag besser begegnen zu können. Wir möchten unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, bewusst innezuhalten, um danach gestärkt an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.“


Wer führt das Training durch?

„Ich führe das Training gemeinsam mit meiner Kollegin Ayleen im wöchentlichen Rhythmus durch. In einem Workshop mit Professor Fessler wurden wir in allen relevanten Aspekten geschult und darauf vorbereitet, die Programmlinie „Basistraining Achtsamkeit“ mit den zwölf Körperteil-Programmen im Unternehmen selbst anzuleiten.“


Gehört das Training zur Arbeitszeit?

„Ja, es gehört zur Arbeitszeit.“


Wer darf teilnehmen und wie ist die Resonanz?

„Jeder, der Interesse hat. Wir haben das Pilotprojekt „SeKA bei heine“ mit 20 Teilnehmern im Januar gestartet – mit einer bislang sehr guten Resonanz. Sollte das Feedback weiterhin positiv ausfallen, können wir uns gut vorstellen, ab Mai eine weitere Terminserie anzubieten.“

Autorin:
Franziska Konz
Recruitment und Beratung