Nachfrage-Allianz

Aufbau einer Nachfrageallianz nach afrikanischer Baumwolle

Viele Gründe sprechen für Cotton made in Africa. Nachhaltigkeit, Unternehmerische Sozialverantwortung (Corporate Social Responsibility – CSR) und ethischer Konsum sind mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Unternehmen aller Branchen sind sich der Relevanz der CSR- Thematik bewusst und bemühen sich die Erwartungen ihrer Kunden nach ethisch korrekt und nachhaltig hergestellten Produkten zu erfüllen. Die Aid by Trade Foundation verfolgt mit Cotton made in Africa ganz bewusst einen marktorientierten Ansatz:

Um Textilien mit dem Cotton made in Africa-Siegel produzieren zu dürfen, führen die Textilunternehmen der Nachfrageallianz eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab. Die so erzielten Überschüsse werden nach dem Prinzip eines Social Business an diejenigen Partner weitergeleitet, die sie durch ihre Arbeit ermöglicht haben – die afrikanischen Kleinbauern. Aus diesem ganzheitlichen Ansatz ergibt sich für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation: Die Partner der Nachfrageallianz erhalten nach einem sozialen und ökologischen Standard produzierte Baumwolle, ohne dafür einen signifikant höheren Preis zu zahlen. Die afrikanischen Kleinbauern und ihre Familien haben mehrere Vorteile: Sie erlernen effizientere Anbaumethoden, um ihr Einkommen durch höhere Ernteerträge zu verbessern und profitieren von Sozialprojekten wie dem Ausbau der schulischen Infrastruktur.