Cotton Made In Africa

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF), die durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe leistet, und so maßgeblich zur Armutsbekämpfung in Subsahara-Afrika beiträgt. Sie wurde 2005 von Dr. Michael Otto gegründet und unterstützt mittlerweile 780.000 Kleinbauern in Ländern wie beispielsweise der Elfenbeinküste, Mosambik, Uganda, Äthiopien, Sambia und Simbabwe.

Ziel ist es die sozialen, ökonomischen und ökologischen Lebensumstände von Baumwollkleinbauern nachhaltig zu verbessern. In Schulungen vermittelt Cotton made in Africa den Baumwollbauern moderne, effiziente und umweltschonende Anbaumethoden, die ihnen helfen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen zu erzielen.

Durch umweltschonende, häufig dem Bio-Landbau entlehnte Anbaumethoden trägt Cotton made in Africa maßgeblich zum Umweltschutz in den Anbauregionen bei. Kleinbauern, die nach den Cotton made in Africa Standards produzieren, setzen keine künstliche Bewässerung ein und betreiben so ausschließlich Regenfeldbau. Sie nutzen nur eine bestimmte Auswahl von Pestiziden, steigern den Einsatz von natürlichen Düngern durch das Anlegen von Kompostgruben und ernten per Hand.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass CmiA-Baumwolle pro Kilogramm Baumwollfaser im Vergleich zum globalen Durchschnitt mehr als 2.100 Liter Wasser spart und bis zu 40% weniger Treibhausgasemissionen als konventionelle Baumwolle verbraucht.

Die Schulungen werden finanziert durch Lizenzgebühren, die von Unternehmen wie heine für jeden verkauften Cotton made in Africa- Artikel abgeführt werden. Zusätzlich werden Projekte für den Schulbau und den Zugang zu sauberem Trinkwasser gefördert.

Der Anteil von Cotton made in Africa-Baumwolle am Gesamt-Baumwollaufkommen unserer eigenen Marken beträgt in 2017 bereits fast 70% – bis 2020 werden es 100% sein!

Externe Links:
Cotton made In Africa