Kordelzopf

Kordelzopf: Ganz einfach und schnell

So habt ihr den Dreh raus – Kordelzopf einfach gemacht!

Ich liebe diesen Look! Er ist unkompliziert und sieht einfach nach etwas aus. Der Look passt zu jeder Gelegenheit, egal ob zum Bewerbungsgespräch, einem Abend mit Freunden oder zum Feiern. Die Haare sind aus dem Gesicht und können ganz nach Belieben mit den Fingern aufgelockert werden. So könnt ihr je nach Bedarf auch einen strengeren Look in einen luftig-leichten Zopf verwandeln könnt. Insbesondere diejenigen unter uns mit dünnen Haaren, können durch das Auflockern viel Volumen erzeugen und so ein wenig mogeln 😉 Im nachfolgenden zeige ich euch Schritt für Schritt wie ihr den Look nachmachen und wie ihr ihn abwandeln könnt. Ihr benötigt:

  • 1x Haarbürste
  • 1x Haargummi, mehr nach Bedarf
  • Haarnadeln nach Bedarf

Schritt 1: Haare vorbereiten

Nichts ist lästiger als mitten in der Frisur einen Knoten in den Haaren zu haben und die ganze Arbeit zu ruinieren. Daher vorher die Haare gut durchkämmen, damit später beim Abteilen und Zwirbeln keine Knoten im Weg sind und auch keine Fischgräten entstehen. Wenn ihr feines und brüchiges Haar habt, dann ist es einfacher wenn die Haare wie bei mir auf den Bildern zu sehen ist, noch leicht feucht sind. So sind sie griffiger und einfacher zu handhaben. Ansonsten vorher einfach ein wenig Trocken-Shampoo in den Haaren verteilen, damit sie griffiger werden und später beim Auflockern das Volumen besser halten.

Kordelzopf - gebürstete Haare

Ohne Knoten dreht es sich leichter.

Schritt 2: Strähnen abteilen

Um viel Haar zur Verfügung zu haben, ist es am einfachsten mit einem Seitenscheitel zu arbeiten. Auf dieser Seite nehmt ihr dann am Scheitel eine dicke Strähne und teilt sie in der Mitte durch zwei. Bei mir sind meist die ersten beiden Strähnen die dicksten Haarsträhne, die nachfolgenden sind deutlich schmaler. Später beim Auflockern, kann man dadurch richtig viel Volumen erzeugen.

Kordelzopf - Strähnen abteilen.

Die ersten Strähnen abteilen.

Schritt 3: Strähnen hinzunehmen und zwirbeln

Für den Anfang eures Zopfes müsst ihr nun die hintere Strähne unter die vordere Strähne legen. In anderen Worten: Den vorderem Strang zieht ihr nach hinten und den hinteren zieht ihr nach vorne. Zu dieser Strähne nehmt ihr noch eine weitere hinzu. Bei mir ist die Strähne die ich hier hinzunehme meist auf Höhe der Schläfen. Die beiden Stränge fast ihr zu einer Strähne zusammen und legt diese Strähne nun über die obere Strähne. Ich weiß solche Anleitungen hören sich immer wahnsinnig kompliziert an, sie sind es aber nicht.;-)

Kordelzopf - Strähnen miteinader verzwirbeln.

Strähnen miteinader verzwirbeln.

Schritt 4: Wiederholen bis man den Dreh raus hat

Ihr wiederholt nun den vorherigen Schritt immer wieder und nehmt dabei mit der unteren Strähne das Deckhaar und weitere Strähnen, die vor bzw. unter dem Zopf liegen, hinzu. So liegt der Zopf schön am Kopf an, wie bei einem französischen Zopf. Wichtig beim Deckhaar: Immer von unten greifen.

Kordelzopf - Strähnen hinzunehmen

Weitere Strähne hinzunehmen.

Kordelzopf - und wieder zwirbeln.

Und wieder zwirbeln.

Schritt 5: Zopf fixieren

Meist flechte ich einmal rund um den Kopf binde mir seitlich den Zopf ab. Hierfür nehme ich meist ein einfaches Haargummi, das ich zur Hand habe.

Kordelzopf - am Ende mit einem Haargummi fixieren.

Den Kordeltopf am Ende mit einem Haargummi fixieren.

Wer möchte kann es hierbei belassen, das macht den Look ein bisschen sportlicher.

Schritt 6: Haargummi verstecken

Wenn ihr euren Style ein wenig eleganter möchtet, dann ist es am Einfachsten das Haargummi zu verstecken. Hierzu nehmt ihr eine Strähne aus dem Zopf und wickelt diese mehrmals um euer Haargummi herum. Das Ende der Strähne fixiert ihr dann mit einer Haarnadel. Es sieht am Schönsten aus, wenn ihr die Haarnadel im Zopf verschwinden lasst.

So sieht der Kordelzopf dann aus.

So sieht der Kordelzopf dann aus.

Kordelzopf - noch das Haargummi verstecken.

Das Haargummi verstecken.

Schritt 7: Kleine Korrekturen

Solltet ihr einen stufigen Haarschnitt haben und es schauen kleine Strähnen aus dem Zopf, dann ist das auch kein Problem. Bei mir ist es meist mein Pony der dann auf halber Strecke aus der Reihe tanzt. Ich nehme dann einfach eine Haarnadeln, fasse die Strähne ein und lass die Nadel im Zopf verschwinden. So ist sie schön versteckt und fällt kaum auf.

Schritt 8: Volumen in den Zopf bringen

Um Volumen in den Zopf zu bringen müsst ihr im Grunde nur die einzelnen Strähnen leicht aus dem Zopf ziehen. Ich bevorzuge den Zopf recht fest und dafür aber im Bereich meines Pony etwas lockerer. Für einen entspannten sommerlichen Look kann man jedoch den gesamten Zopf ein wenig auflockern.

Et voilá ein Kordelzopf

Hier ist das Ergebnis, eine schöne Alternativen zur klassischen Flechtfrisur.

Und der fertige Kordelzopf.

Und der fertige Kordelzopf.

Um den Kordelzopf ein wenig festlicher zu gestalten könnt ihr auch seitlich mit einem Dutt beenden. Je ordentlicher er gearbeitet ist, desto eleganter wirkt er. Auch hier könnt ihr von tagsüber elegant bis hin zu abends locker und lässig gehen, indem ihr den Dutt einfach am Abend ein wenig auflockert. Er ist dann nicht mehr super sauber gearbeitet, sondern ein wenig unordentlich. Eine weitere schöne Möglichkeit ist das weiterführen des Kordelzopfes durch einen geflochtenen Zopf in allen Varianten oder auch gar durch einen gedrehten Zopf. Der gedrehte Zopf wird in zwei Strähnen aufgeteilt, welche dann im Uhrzeigersinn (nach rechts) gedreht werden. Im Anschluss müsst ihr die beiden Stränge gegen den Uhrzeigersinn miteinander verdrehen. Dabei legt ihr im Grunde den rechten Strang immer über den linken Strang. Achtet dabei darauf, dass sich die Stränge nicht wieder aufdrehen und wiederholt das ganze bis ihr am Ende eures Zopfes angelangt seid. Viel Spaß beim Nachmachen 😉

 

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