Strick 17: Wohlig wollig in den Winter.

von | Okt 25, 2018

Damit Ihr für den Winter wärmstens vorbereitet seid, zeigen wir in unserem Strick 17, was es mit den verschiedenen Wollarten auf sich hat, was sie voneinander unterscheidet und warum Wolle das absolute Winter-Wunder-Material ist. Also eingekuschelt und aufgepasst.­

Tolle Wolle.

Egal ob als stylischer Norwegerpulli oder kuscheliger Wintermantel – Wolle ist ein echtes Natur-Talent. Doch was macht die Fasern so besonders?

Zuallererst hält Wolle natürlich richtig warm. Doch nicht nur gegen Kälte sind wir geschützt. Die Fasern sind auch gut darin, Feuchtigkeit aufzunehmen und nach außen abzugeben. Trotzdem fühlt sich der Stoff auf der Haut immer trocken an. Ein weiterer Vorteil der besonderen Fasern: Schmutz und Gerüche haben es schwer, sich in Wolle festzusetzen. Ein wenig Auslüften und Ausbürsten und schon ist unser Lieblingsteil wieder frisch. Soll es dennoch einmal gewaschen werden, könnt Ihr euch auf unsere Pflegetipps verlassen.

Fein und oho – unsere Lieblingssorten:

Alpaka

Beim Gedanken an flauschige Alpakas wird uns gleich warm ums Herz. Dass diese Tiere nicht nur niedlich, sondern auch nützlich sind, ist in ihrer Heimat Peru schon lange bekannt. Alpakawolle ist sehr widerstandsfähig und besonders angenehm auf der Haut. Ein kratzender Alpakapulli? Eigentlich unmöglich. Zudem kommt das Fell von Natur aus in vielen verschiedenen Farbnuancen daher, was ein Einfärben der Stoffe oft überflüssig macht. Einen großen Vorteil bietet Alpakahaar auch für Allergiker. Auf ihm befindet sich kein Lanolin, oder Wollfett, das für die meisten Wollallergien verantwortlich ist.

So kommen wir mit Alpaka warm und glücklich durch den Winter:

Mohair

Die Wolle der Angoraziege wird Mohair Wolle genannt. Nicht zu verwechseln mit der Angorawolle, die aus dem Fell des Angorakaninchens gemacht wird. Für Kleidung wird vor allem das Fell junger Ziegen genutzt, das sogenannte ‚Mohair Kid’. Es ist im Gegensatz zu herkömmlicher Wolle nicht gekräuselt und daher besonders leicht und fein. Dank seiner antibakteriellen Eigenschaften und dem guten Wärmeausgleich, wird es gern in ActiveWear und für leichtere Pullover verwendet.

Haben-Wolle. So tragen wir Mohair am liebsten:

Kaschmir

Es hat einen guten Grund, warum Kaschmir eine der teuersten Wollsorten der Welt ist. Eine Kaschmirziege produziert im Jahr nur rund 200 Gramm der wertvollen Fasern, die aufwändig aus dem Unterfell der Tiere ausgekämmt werden. Zum Vergleich: für einen Pullover aus reinem Kaschmir brauch man ca. 300 Gramm Wolle.

Doch wer in Kaschmir investiert, wird nicht enttäuscht. Die Wolle ist besonders fein und weich und hat von Natur aus einen sanften Schimmer, der dem Stoff seine edle Note gibt. Anders als vielleicht erwartet, ist der sicherste Weg, Kaschmir zu pflegen, tatsächlich die Waschmaschine. Mit einem Wollwaschgang bei maximal 30 Grad Celsius ist sichergestellt, dass unser Lieblingspulli nicht zu viel Wasser aufsaugt und dadurch seine Form verliert.

Mit diesen Kaschmir-Looks verwöhnen wir uns und unsere Haut an kalten Tagen:

Autorin: Die neue heine

Autorin: Die neue heine

Wir verschönern die Welt und feiern unsere Weiblichkeit. Mit unserer positiven Art, kleinen und großen Aufmerksamkeiten und unserem Stil.

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