Eine wie heine – süße Abschiedsgrüße aus Wien.

von | Nov 6, 2018

Heiße Schoki mit Schlagobers, Apfelstrudel mit Vanillesoße und eine Extraportion Kaiserschmarrn – die Wiener wissen, wie sie sich den Herbst versüßen. Lisa Schadauer ist eine wie heine und hat uns einen Schnellkurs in österreichischen Gepflogenheiten gegeben. In den letzten Wochen sind wir mit ihr zusammen durch Wien geschlendert. Wir haben in ihrem liebsten Café gesessen, geplaudert und die vorbeilaufenden Menschen beobachtet, haben durch Papeterien gestöbert und uns in die Kunst des Blumenbindens einweisen lassen. Und irgendwo dazwischen haben wir uns in die Wiener Lebenslust verliebt.

Mit diesem Wien-Gefühl kommen wir zurück nach Deutschland und nehmen uns vor, uns ab jetzt wieder ein bisschen mehr Zeit für uns zu nehmen, auch mal wieder durch unsere Heimat zu flanieren und viel, viel öfter das süße Leben zu genießen.

Schlemmen wie bei Oma ­– Lisas Apfelstrudel

Einen letzten fabelhaften Tipp von Lisa wollen wir euch auf keinen Fall vorenthalten. Sobald es draußen kalt und ungemütlich wird, holt sie das Apfelstrudel-Rezept ihrer Großmutter aus der Schublade und verführt uns mit warmen Sonnenstrahlen aus dem Backofen. Wir haben es für euch aufgeschrieben.

„Der Apfelstrudel gehört zu Wien wie Stephansdom und Prater. Obwohl ich den Strudel immer genau nach dem Rezept meiner Oma backe, schmeckt er nie ganz gleich, aber immer unglaublich lecker.“

Zutaten

250g Mehl, 100ml Wasser, 100g Semmelbrösel, 50g Butter, 140g Zucker, 1 Ei, 10ml Zitronensaft, 1100g kleingeschnittene saure Äpfel (z.B. Boskoop oder Granny Smith), Rosinen (nach Belieben, etwas Salz, Öl, Zimt und Puderzucker.

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem weichen Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen und mit Sonnenblumenöl bestreichen. Anschließend die Teigkugel in Mehl wenden und auf einem (ebenfalls bemehlten) Tuch rechteckig ausrollen, dann mit dem Handrücken hauchdünn ausziehen und mit flüssiger Butter bestreichen. Für die Füllung Butter in der Pfanne erhitzen, Semmelbrösel beimengen und anrösten, mit Zimt und Zucker vermischen. Zimtzucker, Butterbrösel, Zitronensaft, Äpfel und Rosinen vermengen. Den ausgezogenen Teig bestreuen und mithilfe des Tuchs einrollen. Den Strudel bei 190° goldbraun backen und nach dem Backen mit Butter bestreichen. Vor dem Anschneiden mindestens eine halbe Stunde warten – auch wenn‘s schwerfällt.

Wir zählen lieber Komplimente als Kalorien

on Marillenknödeln bis Sachertorte – Wiens Köstlichkeiten haben uns den Kopf verdreht. Es könnte sein, dass das auch Einfluss auf die Auswahl unserer liebsten Herbstlooks genommen hat. Oder denken wir einfach zu viel an Essen? Welche ist eure Lieblingskombi?

Autorin: Die neue heine

Autorin: Die neue heine

Wir verschönern die Welt und feiern unsere Weiblichkeit. Mit unserer positiven Art, kleinen und großen Aufmerksamkeiten und unserem Stil.

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