Badetuch
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Das Badetuch – mehr als nur ein Begleiter nach dem Bad

Es gibt Dinge, die man täglich benutzt und denen man kaum einen zweiten Gedanken schenkt – das Badetuch gehört oft dazu. Dabei ist es weit mehr als ein funktionaler Gegenstand im Badezimmer. Ein hochwertiges Badetuch, das Sie weich einhüllt, das in einer Farbe erstrahlt, die Ihre Badezimmerästhetik vervollständigt, oder das am Strand als stilvolles Statement liegt – das macht tatsächlich einen Unterschied. Ob Sie es nach einem langen Bad, einem entspannten Schwimmtag am See oder einem ausgedehnten Saunagang um die Schultern legen: Das richtige Badetuch verwandelt einen ganz alltäglichen Moment in ein kleines, bewusstes Wohlgefühl.

Flauschig, saugfähig, langlebig – welche Materialien wirklich überzeugen

Nicht jedes Badetuch ist gleich – und das liegt vor allem am Material. Ein Blick auf die wichtigsten Materialien zeigt schnell, welches das richtige für Ihre Bedürfnisse ist:

  • Frottee: Das klassische Material für Badehandtücher und Duschtücher. Baumwoll-Frottee ist besonders saugfähig, da die charakteristischen Schlingenstrukturen des Gewebes Feuchtigkeit schnell aufnehmen. Je höher die Grammatur (angegeben in Gramm pro Quadratmeter, kurz g/m²), desto schwerer, weicher und saugfähiger ist das Tuch. Ein Wert ab 500 g/m² gilt als hochwertig und langlebig. Baumwolle ist zudem hautfreundlich und ideal für empfindliche Haut.

  • Velours: Velours-Badetücher bestehen ebenfalls aus Baumwolle, sind auf einer Seite jedoch zu einer samtigen Oberfläche aufgeschnitten. Das Ergebnis ist ein besonders weiches, fast seidiges Gefühl auf der Haut – ideal für alle, die das Verwöhnmoment nach dem Duschen in vollen Zügen genießen möchten. Die Kehrseite: Velours ist etwas weniger saugfähig als klassisches Frottee.

  • Hamam-Tuch: Ebenfalls aus Baumwolle ist das Hamam-Tuch, auch bekannt als Pestemal. Es kommt aus der türkischen Badekultur und überzeugt durch sein flaches, gewebtes Design ohne Schlingenstruktur. Es ist äußerst leicht, trocknet schnell, ist vielseitig einsetzbar – als Saunatuch, Strandtuch oder Wickelkleid – und wird mit häufigem Waschen sogar noch weicher und saugfähiger.

  • Mikrofaser: Mikrofasertücher sind die schnelltrocknende Wahl – perfekt als Strandtuch oder nach dem Sport. Sie sind leicht, nehmen kaum Platz ein und trocknen nach dem Gebrauch sehr zügig. Allerdings fühlen sie sich auf der Haut weniger weich an als Baumwolle und sind eher funktional als luxuriös gedacht.

Die richtige Größe – vom Handtuch bis zum großen Strandtuch

Handtücher mit einer Größe von etwa 50x100 cm eignen sich zum schnellen Abtrocknen der Hände oder des Gesichts. Sie sind ein unverzichtbares Grundelement in jedem Badezimmer – am besten in mehreren Exemplaren vorhanden, damit immer eines griffbereit ist. Das klassische Badetuch oder Duschtuch misst in der Regel 70x140 cm und ist das meistverwendete Format. Es bietet genug Fläche, um sich nach dem Duschen oder Baden vollständig einzuhüllen. Für alle, die es beim Abtrocknen großzügiger mögen oder etwas kräftiger gebaut sind, empfiehlt sich ein XXL-Badetuch mit Maßen von etwa 100x150 cm oder mehr hier ist der Komfort besonders spürbar. Als Saunatuch sollte das Tuch mindestens 70x200 cm messen, um sowohl den Körper zu bedecken als auch auf der Saunabank ausgebreitet werden zu können. Noch großzügiger fällt das Strandtuch aus: Mit Maßen von etwa 90x180 cm oder größer bietet es ausreichend Liegefläche für entspannte Stunden am Wasser – ob am Meer, am See oder am Pool. Ein Hamam-Tuch bringt dank seines leichten Gewebes ähnliche Maße mit, wiegt dabei aber deutlich weniger und lässt sich mühelos in jede Strandtasche verstauen.

So bleibt Ihr Badetuch lange schön

Ein gutes Badetuch ist eine Investition – und mit der richtigen Pflege bleibt es flauschig, saugfähig und farbbrillant über viele Jahre hinweg. Badetücher aus Baumwoll-Frottee sind besonders pflegeleicht und können in der Regel bei 60 °C gewaschen werden, was hygienisch und ratsam ist, insbesondere wenn das Tuch häufig benutzt wird. Verwenden Sie dabei wenig Waschmittel – zu viel davon setzt sich in den Schlingen ab und lässt das Tuch mit der Zeit steif werden. Weichspüler klingt verlockend, ist für Badetücher aber ein echter Qualitätskiller: Er legt sich als Film über die Fasern und mindert die Saugfähigkeit merklich. Die meisten hochwertigen Baumwolltücher sind trocknergeeignet, und der Trockner ist sogar empfehlenswert. Die Wärme lockert die Schlingen und sorgt dafür, dass das Tuch nach der Wäsche wieder herrlich weich wird. Wer auf den Trockner verzichten möchte, sollte das Tuch locker aufhängen und nicht zusammengefaltet trocknen lassen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Direktes Sonnenlicht über längere Zeit bleicht Farben aus – das gilt besonders für intensive und dunkle Farbtöne. Hamam-Tücher und Mikrofasertücher sind am besten bei niedrigeren Temperaturen von 30–40 °C zu waschen, um die Struktur der Fasern zu schonen. Mikrofasertücher sollten grundsätzlich nicht in den Trockner, da Hitze die feinen Fasern beschädigt. Ein weiterer Tipp, der oft übersehen wird: Neue Badetücher am besten vor dem ersten Gebrauch waschen – das entfernt Appreturmittel aus der Produktion und aktiviert die volle Saugfähigkeit des Tuches von Anfang an.

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